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Die Valais Film Commission unterstützt den nächsten Film von Claude Barras.

Sechs Monate nach ihrem Debüt am Locarno Film Festival tritt die Valais Film Commission VFC in die Liga der Grossen ein, indem sie den nächsten Animationsfilm namens «Sauvages» von Claude Barras unterstützt. Der Walliser Regisseur hat sich entschieden, seine Marionetten für die nächsten acht Monate in der geschichtsträchtigen Stadt Martigny zu stationieren.

 

Das Wallis. Land der Dreharbeiten … aber nicht nur.

Das Wallis ist vor allem für seine wunderschönen Naturschauplätze und Aussenkulissen bekannt, doch die Nachfrage beschränkt sich nicht nur darauf. Beweise dafür sind die aufeinanderfolgenden Dreharbeiten der beiden Staffeln «Tschugger» und des Animationsfilms «Sauvages» in Innenräumen sowie der Bau des Studio 13. Dieses wird ab Januar 2024 die Möglichkeit für Studioaufnahmen bieten.

«Der Einsatz der Valais Film Commission zielt darauf ab, zu zeigen, dass der Kanton auch fähig ist, grosse Dreharbeiten auszurichten. Neben den bereits bekannten und bewährten Naturkulissen bietet sich eine Palette von abwechslungsreichen und realitätsnahen Drehorten an. Eine Erweiterung des Angebots und die Vielfalt der Schauplätze ermöglichen es auch, der weit verbreiteten Meinung entgegenzuwirken, die Schweiz sei teuer und daher weniger attraktiv als andere Länder. Obwohl die Produktionskosten in der Schweiz höher sind, wirken die Gastfreundschaft des Kantons und die unkomplizierten Zusammenarbeitsformen der VFC dem Eindruck des hohen Preises erheblich entgegen», betont Tristan Albrecht, Leiter der Valais Film Commission.

 

Martigny empfängt «Sauvages».

Claude Barras hat für den Dreh seines nächsten Films «Sauvages» ab Januar seine Zelte in Martigny aufgeschlagen. Diese Wahl des Drehorts ist für einen animierten Spielfilm aussergewöhnlich. Die Aufnahmen werden bis September dauern und nicht weniger als vierzig Personen beschäftigen. Trotz der organisatorischen Schwierigkeiten und der damit verbundenen Mehrkosten war es für Claude Barras eine Ehrensache, diese internationalen Dreharbeiten in die Region zu holen. Das Projekt ermöglicht es dem Kanton und der Valais Film Commission, eine Tür zum Animationsformat zu öffnen sowie die Branche und die Jugend für diese besondere Art des Filmemachens zu sensibilisieren. Gleichzeitig maximieren die direkten Kosten, die der Film generieren wird, die wirtschaftlichen Auswirkungen auf das Wallis. Tatsächlich werden dank des Films nicht weniger als 45 Personen für acht Monate im Wallis leben, was voraussichtlich zwischen einer und zwei Millionen lokaler Ausgaben entspricht. Es handelt sich also um einen positiven Kreislauf, der in der Region in Gang gesetzt wird.

 

Die Rolle der Valais Film Commission.

Die Valais Film Commission unterstützt «Sauvages» auf verschiedene Weise. Zunächst in logistischer Hinsicht wie der Hilfe bei der Unterbringung, Partnern und Dienstleistern. Des Weiteren bei administrativen Belangen wie der Beantragung von Genehmigungen und Verbindungen zu lokalen und kantonalen Institutionen. Und schliesslich auch finanziell. Tatsächlich reichte die verantwortliche Produktionsfirma bei der Walliser Filmkommission einen Antrag auf Rückerstattung der Ausgaben mit Cash rebate ein. Zur Erinnerung: Die VFC ist die erste Kommission in der Schweiz, die ein Modell der kantonalen finanziellen Unterstützung auf der Grundlage des Cash-Rebate-Systems anbietet.

 

Sauvages

Kéria, ein rebellischer Teenager mit rosafarbener Strähne, ist von einem Teil ihrer Familie, die einem Jäger- und Sammlerstamm angehört, entfremdet. Ihre zufällige Begegnung mit Oshi, einem kleinen Orang-Utan, wird sie dazu bringen, sich im indonesischen Wald auf die Suche nach ihren Wurzeln zu machen.

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